Urlaub in Österreich

Österreich als Reiseland nach der Krise im Trend.

Urlaub in Österreich am See

Urlaub in Österreich ist für viele Menschen zu jeder Jahreszeit die erste Wahl um entspannte Tage am See oder in den Bergen zu verbringen. Im Jahr von Corona sieht es im Moment sehr danach aus, dass Urlaub in der Heimat die einzige Möglichkeit für ÖsterreicherInnen bleiben wird.

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Wie lange Reisewarnungen für viele klassische Urlaubsländer noch gelten und vor allem die Frage, ob typische Reisedesinationen überhaupt Urlauber ins Land lassen, weiß aktuell niemand. Die Regierung hat aber bereits angedeutet, dass solange der Coronavirus auf der Welt noch nicht besiegt, also kein Impfstoff vorhanden ist, die Reisefreiheit für ÖsterreicherInnen weiter eingeschränkt bleibt. Da dies umgekehrt natürlich auch für Reisende aus dem Ausland gilt, die bisher gerne ihren Urlaub in Österreich verbracht haben, hat Herr und Frau Österreicher ihre Heimat quasi für sich.

Solange es keine Impfung und kein Medikament gibt, wird das natürlich auch Auswirkungen auf die Reisefreiheit haben. (…) Ich glaube, Urlaub in Österreich ist für diesen Sommer eine sehr, sehr gute mögliche Alternative.

so Sebastian Kurz zum Thema Sommerurlaub im Ausland und in Österreich.

Österreich als Reiseland bei Familien nach der Krise im Trend

Eine Befragung von 683 Familien in ganz Österreich mitten in der Corona Krise ergab, dass nach der Krise zumindest genauso viel Geld für den Urlaub ausgegeben werden soll wie davor. Urlaub mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis unter der Devise „Ich will mehr für mein Geld!“ wird jetzt schon gesucht und der Fokus liegt dabei ganz klar auf Destinationen in Österreich (Quelle „Familien Insights“ Studie). Besonders Familienaktivitäten und Spaß für die Kinder in der Natur sind sehr gefragt: Ein großer Vorteil für den österreichischen Tourismus und für die heimische Tourismusbranche, die durch die Corona-Krise besonders hart getroffen wurde. Tourismus ist aber nicht begrenzt auf die Beherbergung, sondern umfasst Bäckereien vor Ort, Kulturveranstaltungen bis hin zu BergführerIinnen. Sie alle sind Teil der touristischen Wertschöpfungskette. Aus diesem Grund befürworten nicht nur Politiker den Urlaub in Österreich.

Verändert sich der Tourismus nach der Corona-Krise?

Was im Regierungsübereinkommen steht: Urlaub im eigenen Land forcieren, muss jetzt verwirklicht werden. Urlaub zu Hause ist jetzt wichtiger denn je. Nur so können wir unsere regionale Wirtschaft und unseren Tourismus wieder ankurbeln

fordert die Tourismussprecherin der Grünen, Barbara Neßler und weißt darauf hin, dass die Tourismusbranche jetzt nicht nur vor einer finanziellen Herausforderung steht, sondern, speziell in Tirol, auch einen Imageschaden erlitten hat:

Der Tourismus nach Corona wird sich grundlegend verändern müssen. Aber jede Krise birgt auch eine Chance und ich sehe diese Chance für den Tourismus. Wir müssen bereit sein darüber zu sprechen, in welche Richtung wir gehen wollen und realpolitische Maßnahmen für nachhaltigen und sozialen Tourismus setzen.

Es steht außer Frage, dass im Tourismus große Pionierarbeit geleistet wurde, aber derzeit sind wir auf dem falschen Weg. In der Vergangenheit ging es darum, immer größer und größer zu werden. Erfolg wurde an den Nächtigungszahlen gemessen und wir sahen den Tourismus als Wettrennen gegen die Zeit. Aber der Zeitgeist der Expansion um jeden Preis hat mittlerweile ein Ausmaß erreicht, dass weder für den Tourismus noch für die Bevölkerung gesund ist. Wir müssen unseren Weg zu einer Tourismuskultur finden, von der alle profitieren, nicht nur einige Wenige.

Der stellvertretende NEOS-Parteivorsitzende und Tourismussprecher Sepp Schellhorn „Das wäre der Todesstoß für den heimischen Tourismus“ sieht die Pläne des Kanzlers Hunderttausende Arbeitsplätze und Existenzen gefährden, nachdem Kanzler Kurz in Interviews verlautbart hatte, dass er die Reisefreiheit de facto abschaffen will, solange es keine Impfung gegen Covid19 gibt und die Krankheit weltweit ausgerottet ist. Urlaub zu Hause als Problemlösung für den heimischen Tourismus gehe völlig an der Realität vorbei und meint:

Vor der Krise gab es in Österreich rund 153 Millionen Nächtigungen – 40 Millionen davon kamen aus Österreich. Selbst wenn also alle Österreicherinnen und Österreicher ihre Urlaubspläne im Inland verwirklichen – was vor allem angesichts der finanziellen Lage vieler Menschen mehr als fraglich ist – könnten sie ein komplettes Ausbleiben der ausländischen Gäste nicht kompensieren. Dann stünde dem heimischen Tourismus nach einem Totalausfall im Frühjahr ein Dürre-Sommer ins Haus, der viele in der Branche wohl final ruinieren würde.

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